Weihnachtsbasar 29.11.2019

17. November 2019

Die Schülerinnen und Schüler haben viele tolle weihnachtliche Basteleien und Leckereien für Sie vorbereitet. Besuchen Sie uns und genießen Sie die weihnachtliche Stimmung.

WEIHNACHTSBASAR in der Aula

Freitag 29.11.2019

16-18 Uhr

Für einen guten Zweck

ATS – Sprechstunde

13. November 2019

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Die Suchtsprechstunde macht eine Herbstpause (vom 12. bis 26. November).

In der nächsten Woche bin ich dafür aber 2 mal da: sowohl wie gewohnt am Dienstag, den 5.11. von 10.30 bis 12.45 Uhr als auch am Mittwoch, den 6.11. (auch 10.30-12.45 Uhr).

Die Sprechstunde für euch startet dann wieder am 3.12. In dieser ersten Woche stehe ich zusätzlich am Donnerstag, den 5.12. (auch 10.30-12.45 Uhr) für Eure Fragen zur Verfügung.

Falls ihr es noch nicht wisst: Die Suchtsprechstunde ist ein Angebot für Euch, wenn Ihr Fragen, Anliegen oder Informationsbedarf habt zu den Themen Abhängigkeit und Suchtmittelgebrauch – ganz gleich, ob es sich um Alkohol, Rauchen, Medikamenten, Cannabis oder andere illegale Drogen dreht, ob ihr mehr wissen möchtet zu Umgang mit Medien, Games oder Glücksspiel oder ob ihr Fragen habt zum Thema Essstörungen: ihr könnt in meiner Beratungszeit immer zu mir kommen – in den Pausen einfach so und außerhalb der Pausen bitte nach Rücksprache mit eurer/m Lehrer/in.

Auch wenn ihr euch um eine Person in eurem Umfeld Sorgen macht in Bezug auf Suchtmittelkonsum, dieser helfen möchtet und dafür Tipps braucht, könnt ihr gerne zu mir kommen.

Die Beratung ist selbstverständlich vertraulich.

Bitte beachten: für die offene Klön-, Bastel- und Diskussionsrunde – wer die kennt, weiß bescheid J– die sich in letzter Zeit regelmäßig in den Pausen bei mir eingefunden hat;

ich freue mich, dass ihr kommt – kann aber ab jetzt nur noch jeweils in der 1. Pause 11.05 bis 11.20 Uhr dafür Zeit anbieten. Danke für Euer Verständnis!

 

Ich freue mich auf euren Besuch!

Herzliche Grüße

 

Judith Schaum (ATS- Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe)

Besuch im KZ Neuengamme

23. Oktober 2019

Im Folgenden werden einige Beiträge von Schülerinnen oder Schülern der Klasse 10b veröffentlicht.

Am Donnerstag, dem 5. September 2019 sind meine Klasse und ich mit dem Bus nach Neuengamme in die KZ-Gedenkstätte gefahren.

Als wir dort ankamen, hatten wir folgende Aufgaben: wir haben Fragen bekommen, um diese dort zu bearbeiten und uns Notizen zu machen. Nach dem Einführungsgespräch durften wir uns zu zweit oder zu viert aufteilen, um uns selbstständig im KZ zu bewegen und um uns einen Eindruck von der Lage zu machen.

Am Anfang war es gruselig durch die ganzen Räume zu gehen – aber dann ging es wieder. Das Wetter dort war windig und kalt, aber durch die ganze Bewegung war es nicht so schlimm. In der Ausstellung gab es viele Schilder, auf denen alles erklärt wurde über die ganze grässliche Zeit. Eigentlich war die Wortwahl neutral, die Inhalte trafen mich aber doch tief. Es gab auch Bilder neben Originalausstellungsstücken, die wiedergeben, welche Verbrechen von 1940 – 1945 in unserer Gesellschaft passiert sind. Es soll unserer Gesellschaft sowie unserer zukünftigen Generation Mahnung sein, welche Folgen es hat, wenn man blind ist und einem Rassismus folgt.

Erst in der Cafeteria wurde mir wieder warm.

Allgemein: der Ausflug in das KZ war beeindruckend und hat uns einen nachhaltigen Eindruck über die grauenhaften Taten während der NS-Zeit gegeben. Was ich gut fand , war, dass wir nicht nur das Thema im Unterricht behandelt haben, sondern auch, dass wir diese Zeit hautnah haben kennen lernen dürfen.

Ziegelei, Bild: Sventana-Schule

Ich fand den Ausflug dahin sehr interessant und die Busfahrt sehr anregend. Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass wir keine Führung hatten, denn ich glaube, dann hätte ich das Ganze, was da passiert ist, besser verstanden und tiefer eintauchen können.

Die Vorstellung, dass da, wo ich stand, total viele Menschen gestorben sind, fand ich beängstigend und gruselig. Mir ist bei diesem Ausflug noch mal viel deutlicher bewusst geworden, wie schlimm das damals alles war und wie sehr die Menschen gelitten haben.

Ich finde es gut, dass es solche Orte wie Neuengamme gibt, die uns dran erinnern, dass so was nie wieder passieren darf.

Ehemalige Baracken und Verwaltungsgebäude, Bild: Sventana-Schule

Am Donnerstag, dem 5.9.19 sind wir mit dem Jahrgang nach Hamburg ins KZ Neuengamme gefahren. Von der Schule aus fuhren wir mit dem Bus aufs Gelände. Dort bekamen wir einige Gebäude zu Gesicht, z.B. die riesige Ziegelfabrik (für den Neu- und Umbau Hamburgs) und die SS-Häuser. Auf dem Gelände befanden sich leider nur ein Museum, das ehemalige Verwaltungsgebäude (s. Bild 2), die Ziegelfabrik (s. Bild 1) und noch ein paar kleinere Einrichtungen der SS. Die Gaskammern, sprich das „Lagergefängnis“, wo die Häftlinge vergast worden waren, wurden, wie auch das Krematorium, die Baracken und der Strafbunker (s. Bild 3) 1949 abgebaut.

Reste des Strafbunkers, Bild: Sventana-Schule

Alles in allem hat mir der Ausflug gut gefallen. Es war sehr interessant zu sehen, dass sich die Menschheit kein bisschen verändert hat und dass Sklaverei noch vor 50 Jahren auf der Tagesordnung stand. Außerdem hätte ich es schön gefunden, wenn wir eine Führung gekommen hätten – aber auf eigene Faust war auch nicht schlecht.

Besuch im Amtsgericht Plön

23. Oktober 2019

Im Folgenden werde ich über die Gerichtsverhandlungen berichten, die meine Klasse und ich miterleben durften. Wir haben am 20.9.19 drei Verhandlungen mitangesehen.

Im ersten Fall ging es um eine Frau, die vergessen hatte, Dokumente einzureichen und hierbei wurde die Auskunftspflicht gegenüber dem JobCenter verletzt. Ein Bußgeldverfahren in Höhe von 750€ nach einer Abmahnung wurde in Gang gesetzt. Die Angeklagte hatte eine zeitweise angestellte Pflegekraft im Niedriglohnbereich eingestellt und wichtige Dokumente beim JobCenter nicht eingereicht. Die Angeklagte erklärte, dass sie durch die Umstände – ihr Vater lag im Sterben – es vergessen hatte. Die Geldstrafe wurde dann wegen dieser Umstände und, ich denke, wegen der Tatsache, dass der Angestellten Harz-IV-Empfängerin kein Schaden entstanden ist, auf 100€ herabgesetzt. Da alle Parteien, d.h. sie und ihr Anwalt einverstanden waren, ist das Verfahren damit abgeschlossen. Revision gibt es nicht.

Foto: Sventana-Schule

Kommen wir nun zum zweiten Fall. Hier handelte es sich um ein Verkehrsdelikt. Der an diesem Tag nicht anwesende Angeklagte ist 30 km/h zu schnell gefahren. Dafür war ein Bußgeldbescheid über 80€ ergangen verbunden mit einem Monat Fahrverbot und 2 Punkten in Flensburg. Nur sein Anwalt war im Gerichtssaal. Der Antrag lautete, dass der Betroffene von seiner Erscheinungspflicht entbunden werden sollte. Das war kein Problem, der Rechtsanwalt reichte dem Gericht. Der Anwalt stellte einen zweiten Antrag, nämlich, dass das Fahrverbot aufgehoben werden sollte. Dem entsprach das Gericht auch und setzte eine neue Strafe fest: 160€ ohne Fahrverbot. Die Punkte bleiben.

Der Richter war überhaupt sehr einsichtig oder auch milde. Er berücksichtige immer die persönlichen Umstände der Angeklagten, sei es der im Sterben liegende Vater oder wie im zweiten Fall ein Maurer, der sein Auto dringend brauchte um von einer Baustelle zur nächsten zu kommen.

Zu der dritten und letzten Verhandlung kam es wegen einer Aufsichtspflichtverletzung. Der Vater wurde auf Grund dessen angeklagt, weil er einen gewissen „Mutti-Zettel“ unterschrieben hat ohne den Begleiter seiner minderjährigen Tochter namentlich darauf zu verzeichnen. Die fuhr mit ihrem Freund ins Atrium bei Kiel. Dort gab es nachts eine Razzia. Die Tochter wurde von einer Polizistin befragt. Die Polizistin rief dann beim Vater an und dieser konnte ihr weder sagen, wo die Tochter ist noch mit wem sie dort ist. Deswegen kam es zur Anklage. Die Anklage wurde aber letztlich fallen gelassen, da der Vater einen „Blackout“ , sag ich jetzt mal, hatte. Er wurde aber ermahnt, dass er nicht noch einmal wegen eines solchen Deliktes vor Gericht erscheinen dürfe. Ich denke, diese Ermahnung hat der Richter auch deshalb ausgesprochen, weil die Tochter mit über 1,6 Promille angetroffen worden war. Aber das war nicht Thema des Verfahrens.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es spannend war einer Gerichtsverhandlung beizuwohnen, aber auch erschreckend, weil der Richter die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Angeklagten frei vor den Zuhörern auf dem Silbertablett servierte.

Dankbar durch die Pubertät

16. September 2019

Elterninformationsabend

Dankbar durch die Pubertät
( Referent: Peter Petersen, Familienbüro Bornhöved)

Ein Wandel von „Erziehung, Anleitung, Hinleitung“ zu
„Loslösung, Begleitung und Kameradschaft“

24. September 2019 um 19.00 Uhr
in der Mensa der Richard-Hallmann-Schule

Der Eintritt ist frei, jedoch freut sich der Förderverein über eine Spende